Stand: 20 Oktober 2026 – geprüft gegen die Bewilligungsregister der Gespa und die Spielregeln der beiden Veranstalterinnen.

Beste Sportwetten App Schweiz: Welche App darf, was sie kann, was sie kostet

Updated Oktober 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only
Ein Smartphone mit dunklem Display liegt auf einer Parkbank, daneben ein Kaffeebecher, im Hintergrund ein Spielplatz.
Der Sporttip-Kombiboost gilt nur online und verlangt mindestens vier Voraussagen mit Quote von je mindestens 1.50; der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 % bei vier und 20 % bei sieben.

Die folgenden Abschnitte ordnen das ein. Sie gehen die Rechtslage durch, den Spielerschutz, die Bedienung auf dem Touchscreen, und sie vergleichen die beiden Schweizer Angebote mit den ausländischen Marken, die einem hierzulande trotzdem begegnen. Wer am Ende eine App auf dem Bildschirm hat, weiss, was ihn beim nächsten Klick erwartet.

Rechtslage: Was eine Schweizer Sportwetten-App dürfen muss

Wer in der Schweiz Sportwetten anbieten darf

Eine breite Steintreppe führt zu einem Gebäude mit Säulen, die Morgensonne scheint, niemand ist zu sehen.
Die Loterie Romande veranstaltet Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone und zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz.

Die Kantone haben die Zahl der Veranstalterinnen für Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt. Das ist Swisslos mit Sitz in Basel und die Loterie Romande mit Sitz in Lausanne. Beide sind Genossenschaften, keine privaten Anbieter, und beide schütten ihren Reingewinn gemeinnützig aus: Swisslos hat für 2025 einen Reingewinn von CHF 562 Mio. ausgeschüttet, CHF 506 Mio. an die kantonalen Fonds und CHF 56 Mio. an die Stiftung Sportförderung Schweiz, davon CHF 109 Mio. aus den Sportwetten.

Was die zwei Veranstalterinnen abdecken dürfen

Ein Rucksack und Turnschuhe stehen an einer Haustür, daneben ein Regenschirm, durch das Glas fällt Morgenlicht.
Swisslos hat ihren Sitz in Basel und veranstaltet Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019 (IKV 2020).

Was gewettet werden darf, steht auf einer geschlossenen Liste der Gespa. Nur Sportereignisse, die dort aufgeführt sind, dürfen angeboten werden. Wetten auf Wetter, Politik oder Fernsehshows sind tabu, Qualifikationsrunden nur, wenn die Liste sie vorsieht, Frauenwettbewerbe ebenso, und Rangwetten nur dort, wo die Rangierung über die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder über das Podium entscheidet. Eckball- und Kartenmärkte führt die Liste nicht, und eine Esports-Sektion fehlt ganz. Veranstaltungen, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind ausgeschlossen.

Was eine ausländische App in der Schweiz ist

Eine ausländische Bewilligung deckt den hiesigen Markt nicht. Wer ohne Schweizer Bewilligung Sportwetten anbietet, macht sich strafbar: bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, bei gewerbsmässigem Handeln bis zu fünf Jahre. Die Gespa führt eine Sperrliste mit Domains ausländischer Anbieter, die Schweizer Internetanbieter per DNS blockieren. Wer auf einer dieser Seiten landet, kommt nicht durch, und die Liste wird laufend aktualisiert: Ende 2025 standen 671 Domains darauf, darunter namentlich bet365, Interwetten und Bet-at-Home.

Die Spielerin und der Spieler werden in der Schweiz nicht bestraft. Wer trotzdem bei einem ausländischen Anbieter wettet, hat aber keinen Schutz: kein Anschluss an das Schweizer Spielsperren-Register, keine Schweizer Aufsicht, kein Schweizer Rechtsweg bei Streit, und je nach Kanton sind die Gewinne aus ausländischen Grossspielen voll steuerpflichtig. In Thurgau etwa werden sie unabhängig von der Höhe besteuert. Wer in einer Westschweizer oder Deutschschweizer Wohnung sitzt und eine ausländische App öffnet, spielt damit nicht «im Ausland», sondern in einem Markt, der hier nicht zugelassen ist.

Spielerschutz in der App: Limiten, Sperren, Kontrolle

Verlustlimiten vor der ersten Wette

Wer sich bei Swisslos online anmeldet, muss vor der ersten Sporttip-Wette Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen. Die Oberlimite liegt bei CHF 9’999, für unter 21-Jährige bei CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden – wer das Limit anheben will, muss drei Tage warten, in denen der alte Wert steht. Zusätzlich lässt sich eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage setzen. Das ist nicht gesetzlich verlangt, aber bei Swisslos möglich.

Bei der Loterie Romande läuft das Schutzsystem nach demselben Muster. Das BGS schreibt nur vor, dass überhaupt Limiten gesetzt werden müssen; die genauen Werte und Fristen handhabt jede Veranstalterin in ihren Bedingungen. Wer das Konto führt, kennt die eigenen Zahlen, und die App zeigt sie vor jeder Einzahlung an.

Spielsperre und Spielsperrenregister

Wer sich selbst vom Wetten ausschliessen will, kann den Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage sperren lassen, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Wer sich unbefristet sperren lässt, wird im schweizweiten Register eingetragen – und das gilt nicht nur bei Swisslos, sondern auch in den Casinos, in den Online-Casinos und in Liechtenstein. Wer im Register steht, wird bei keiner Schweizer Veranstalterin mehr Kunde.

Eine Selbstsperre lässt sich laut Gesetz erst nach drei Monaten wieder aufheben, und nur mit einer Fachstelle. Wer sich nach einer schlechten Phase also selbst aussperrt, kommt nicht ohne Beratung zurück. Was bleibt, ist die Auszahlung des Restguthabens.

Werbung, Boni, was die Gespa erlaubt

Werbung für Geldspiele darf nicht aufdringlich oder irreführend sein und nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen gerichtet werden. Werbung für hier nicht bewilligte Spiele ist verboten, der Aufruf einer ausländischen App also nicht, und das Werbeverbot wird mit Bussen bis CHF 500’000 durchgesetzt. Gratiswetten und Gratisspielguthaben brauchen die vorherige Zustimmung der Gespa – 2025 hat die Gespa der Loterie Romande 24 und Swisslos 8 solcher Bewilligungen erteilt. Was eine konkrete Aktion an Bonus bringt, steht in den Spielregeln der Veranstalterin und nirgendwo sonst.

Bedienung auf dem Touchscreen: App, Web, Unterschiede

Was die App kann, was die Webseite kann

Die Sporttip App gibt es für iOS und Android. Sie kann, was die Webseite kann: Wettschein zusammenstellen, Live-Wetten setzen, Cash-Out auslösen, Quotenboosts nutzen. Sie kann aber auch, was die Webseite nicht kann: den Wettschein als QR-Code an eine Sporttip-Verkaufsstelle tragen und dort spielen. Wer unterwegs eine Kombination vorbereitet und sie am Tresen abgeben will, schliesst auf dem Handy ab und zahlt bar.

Bei der Loterie Romande ist die App als «Jouez Sport»-Erfahrung gebaut, mit Fokus auf das Smartphone-Layout: Wettmärkte, Live-Zentrum, Konto, Ein- und Auszahlung. Die Verkaufsstellen sind auch hier Teil des Angebots, mit über 2’350 Annahmestellen in der Westschweiz.

Live-Wetten und Cash-Out

Live-Wetten sind im Schweizer Recht erlaubt. Bei Sporttip gilt eine Wette unabhängig davon, ob das Ereignis tatsächlich live übertragen wird, und Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreten des Ausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00. In spielentscheidenden Situationen – Elfmeter, Rote Karte, Videoschiedsrichter – kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten.

Cash-Out gibt es bei Sporttip für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live. Nur online, nur als volles Cash-Out, ohne Teilauszahlung. Was beim Cash-Out herauskommt, ist tiefer als der mögliche Gewinn bei normalem Wettenverlauf, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden. Es besteht keine Garantie, dass Cash-Out für jeden Markt verfügbar ist, und ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen. Bei der Loterie Romande ist Cash-Out ebenfalls Teil des Angebots; die genauen Bedingungen stehen in den jeweiligen Spielregeln.

Push-Meldungen, Touch und das Wetten unterwegs

Eine Sportwetten-App lebt von Push-Meldungen. Tor getroffen, Quote verschoben, Cash-Out verfügbar – alles landet auf dem Sperrbildschirm. Wer das nutzt, sollte wissen, dass die Meldung selbst schon das Wetten fördert, und dass eine Sperre von Push-Meldungen genauso zum Spielerschutz gehört wie das Verlustlimit. Die App hat dazu einen Knopf in den Einstellungen, und wer sich schwertut, den Überblick zu behalten, schaltet sie ab.

Der Touchscreen hilft beim Tippen, weniger beim Kontrollieren. Eine Wette ist mit drei Tipps gesetzt, und Cash-Out mit einem. Wer zwischendurch den Überblick verliert – welche Wetten offen sind, wie viel Verlust bereits gebucht ist, welche Boosts noch nicht abgerechnet sind – schaut ins Wettkonto. Die App zeigt die Zahlen, und sie zeigt sie erst, wenn man hineingeht. Die Frage ist, ob man hineingeht.

Top 10 Sportwetten-Apps im Vergleich: Schweizer Bewilligung und was die App liefert

Was eine seriöse App in der Schweiz ausmacht

Eine seriöse App in der Schweiz ist eine App einer Schweizer Veranstalterin. Sie zeigt das Logo von Swisslos oder Loterie Romande, sie verlangt bei der Anmeldung einen Ausweis, sie prüft den Wohnsitz gegen das Vertragsgebiet, sie setzt Verlustlimiten vor der ersten Einzahlung, und sie verbindet das Konto mit dem Schweizer Spielsperren-Register. Sie zeigt keine Werbung für ausländische Anbieter und keine Bonusangebote, die nicht von der Gespa bewilligt sind. Sie schreibt Gewinne auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto auf den Namen der Kontoinhaberin.

Eine App, die keines dieser Merkmale hat, ist hier nicht bewilligt. Das heisst nicht, dass sie schlecht sein muss – es heisst, dass sie unter anderen Regeln läuft und dass die Spielenden unter dem Schweizer Schutz von keinem dieser Anbieter etwas zu erwarten haben. Die folgenden zehn Apps sind nach ihrer Bewilligungslage geordnet: zwei bewilligte, acht nicht bewilligte, alle nach denselben Kriterien beschrieben, damit der Vergleich sichtbar wird.

Überblick: Bewilligung und Veranstalterin

App Schweizer Bewilligung Veranstalterin / ausgewiesene Lizenz
Sporttip (Swisslos) Ja SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Basel
Jouez Sport (Loterie Romande) Ja Loterie Romande, Lausanne
Sportaza Nein Lizenz nicht ausgewiesen
Bruce Bet Nein Lizenz nicht ausgewiesen
Coolzino Nein Lizenz nicht ausgewiesen
WirWetten Nein Lizenz nicht ausgewiesen
20Bet Nein Lizenz nicht ausgewiesen
BetFury Nein Lizenz nicht ausgewiesen
HornetBet Nein Lizenz nicht ausgewiesen
N1 Bet Nein Lizenz nicht ausgewiesen

Sporttip (Swisslos) – die App für die Deutschschweiz und Liechtenstein

Swisslos betreibt Sporttip mit Sitz in Basel und ist als Genossenschaft organisiert. Die App deckt das Vertragsgebiet ab: die Deutschschweizer Kantone, das Tessin und Liechtenstein. Wer dort wohnt und mindestens 18 Jahre alt ist, kann sich online registrieren, mit Ausweis und Adressabgleich. Vor der ersten Wette werden die Verlustlimiten gesetzt, und ohne diese Limiten gibt es keine Wette. Wer sich selbst sperren will, kann das produktbezogen tun; die unbefristete Sperre gilt im schweizweiten Register.

Die App unterstützt Einzel-, Kombinations- und Systemwetten. Mindesteinsatz CHF 1, Höchsteinsatz für Einzel- oder Kombiwetten CHF 1’000, für Systemwetten CHF 10’000. Swisslos kann diese Limiten jederzeit ändern, und eine Wette über der Limite wird gar nicht erst angenommen. Cash-Out funktioniert nur online, nur vollständig, und der Betrag ist tiefer als der reguläre Gewinn. Live-Wetten sind verfügbar, und der Kombiboost – 5 % bei vier Voraussagen, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn, 100 % bei fünfzehn Voraussagen mit Mindestquote 1.50 – ist nur online nutzbar. Wer im Deutschschweizer Vertragsgebiet wohnt, kommt an dieser App nicht vorbei, wenn er legal in der Schweiz wetten will.

Jouez Sport (Loterie Romande) – die App für die Westschweiz

Die Loterie Romande betreibt Jouez Sport von Lausanne aus, mit über 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und 221 Mitarbeitenden. Online gilt das Produkt für die Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Wer dort wohnt und mindestens 18 Jahre alt ist, kann ein Konto eröffnen, mit denselben Schutzmechanismen wie bei Swisslos: Verlustlimiten, Spielsperre, Identitätsprüfung.

Die App bildet das Westschweizer Sportangebot ab: Fussball, Tennis, Eishockey, Radsport, alle auf der Gespa-Liste zugelassenen Wettbewerbe. Live-Wetten und Cash-Out sind Teil des Angebots. Wer in Genf sitzt und die Sprache des Anbieters gewohnt ist, hat hier seine App. Wer in der Deutschschweiz wohnt, hat hier kein Konto – und wer ein Konto anlegt, ohne im Vertragsgebiet zu wohnen, scheitert an der Adressprüfung.

Die acht ausländischen Apps im Vergleich

Sportaza, Bruce Bet, Coolzino, WirWetten, 20Bet, BetFury, HornetBet und N1 Bet haben in der Schweiz keine Bewilligung. Die Marken werben international, einige mit Lizenzen aus anderen Jurisdiktionen – Curaçao, Anjouan, Malta –, was in der Schweiz keine Wirkung entfaltet. Keine dieser Marken ist an das Schweizer Spielsperren-Register angeschlossen, keine unterliegt der Gespa-Aufsicht, und keine zahlt auf ein Schweizer Bank- oder Postkonto auf den Namen der Kontoinhaberin aus, wenn es nach dem Schweizer Recht gehen soll.

Was die Apps im Einzelfall können, lässt sich nicht pauschal sagen – und genau das ist der Punkt. Wer in der Schweiz wettet, ohne in der Vertragsgebiet-Logik zu wohnen, wechselt die Regeln. Boni, Märkte, Quotenboosts: das sind die Verkaufsargumente der ausländischen Anbieter, und sie sind der Grund, warum die Gespa die Sperrliste führt. Die Domains tauchen auf der Liste auf, die Anbieter wechseln die Adresse, die Liste wird nachgeführt. Wer eine dieser Apps öffnet, ist in einem Markt, der in der Schweiz verboten ist.

Welche App zu welcher Person passt

Wer in der Deutschschweiz oder Liechtenstein wohnt und legal wetten will, landet bei Sporttip. Wer in der Westschweiz wohnt, landet bei Jouez Sport. Das ist die ganze Wahl, die das Schweizer Recht lässt. Der Rest ist eine Frage der Gewohnheit: Livewetten-Frequenz, Cash-Out-Nutzung, Verkaufsstelle in der Nähe, Sprache der App.

Wer das anders haben will, etwa eine breitere Marktpalette, andere Quoten, andere Bonusmodelle, geht mit einer ausländischen App ein anderes Risiko ein. Es ist nicht das Risiko, verhaftet zu werden – Spielende werden in der Schweiz nicht bestraft. Es ist das Risiko, ohne Schweizer Schutz zu spielen, mit ausländischer Aufsicht und ausländischem Rechtsweg, und mit einer Gewinnversteuerung, die je nach Kanton vollständig ausfallen kann. Die App auf dem Bildschirm ist dann kein Werkzeug unter Schweizer Regeln, sondern ein Markt, der in der Schweiz nicht zugelassen ist.

Spieleinsatz, Quoten, Auszahlung: So rechnet die App

Wie eine Wette zum Gewinn wird

Eine Wette bei Sporttip ist Einsatz mal Quote. Bei einer Einzelwette mit Einsatz CHF 10 und Quote 2.10 sind das CHF 21 Rückzahlung, CHF 11 Nettogewinn. Bei einer Kombiwette werden die Einzelquoten multipliziert: vier Voraussagen mit Quoten 1.80, 1.95, 2.20 und 1.70 ergeben eine Gesamtquote von etwa 13.13, und mit einem Einsatz von CHF 5 ist die Rückzahlung CHF 65.65. Der Gewinnbetrag wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf 5 Rappen genau abgerundet – das ist die Rundungsvorschrift der Swisslos.

Was passiert, wenn das Ereignis ausfällt

Wird ein Wettereignis abgesagt und nicht innert 48 Stunden nachgeholt – oder im Rahmen eines Turniers nachgeplant –, ist die Wette ungültig: Einzelwetten werden zurückbezahlt, in Kombinationswetten erhält die betroffene Voraussage Quote 1.00, der Rest der Kombination läuft mit den übrigen Quoten weiter. Das ist die Standardregelung, die in den meisten europäischen Märkten gilt; in den Schweizer Spielregeln steht sie ausdrücklich.

Wie Auszahlungen laufen

Wer bei Swisslos gewinnt, bekommt Gewinne bis CHF 1’000 pro Spielbestätigungsquittung automatisch auf das Wallet. Gewinne über CHF 1’000 werden bei bekannter Zahlungsverbindung innert 3 Arbeitstagen auf das Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto der Teilnehmerin überwiesen. Auszahlungen sind innerhalb von 365 Tagen zweimal gratis, ab der dritten kann eine Kommission von 3 % anfallen, und die Überweisung dauert 5 bis 10 Arbeitstage. Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar – es bleibt auf dem Wallet, solange das Konto besteht, und verfällt mit der Schliessung. Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Swisslos-Zwecks; bei verweigerter Auszahlung ist eine Einsprache innert 10 Tagen per eingeschriebenem Brief zu erheben.

Einzahlung, Wallet, Spielkonto

Wie das Spielkonto aufgeladen wird

Das Swisslos-Wallet wird per Online-Zahlung oder Einzahlungsschein aufgeladen, mit einem Mindestbetrag von CHF 20. In 30 Tagen sind höchstens CHF 10’000 möglich, und ein Kauf ist nur möglich, solange das Wallet-Guthaben CHF 9’999 nicht übersteigt. Wer PostFinance nutzt, kann direkt in der PostFinance App bestätigen – das ist die PostFinance-Pay-Integration. Andere Zahlungsmittel stehen in den Swisslos-Bedingungen; was die Loterie Romande akzeptiert, ist in deren Bedingungen beschrieben.

Wer ein Konto eröffnen darf

Zur Online-Registrierung bei Swisslos braucht es mindestens 18 Jahre, Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Swisslos-Vertragsgebiet, keine bestehende Spielsperre, und jede Person darf sich nur einmal registrieren. Die Daten werden aus dem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adressdatenbanken geprüft. Wer das nicht erfüllt, bekommt kein Konto. Wer als Wettkämpferin an einem Ereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten – die Sporttip-Spielregeln schliessen das ausdrücklich aus.

Häufige Fragen

Woran lässt sich erkennen, welche Sportwetten-App die beste ist?

In der Schweiz gibt es nur zwei bewilligte Apps: Sporttip von Swisslos für die Deutschschweiz, das Tessin und Liechtenstein, Jouez Sport von der Loterie Romande für die Westschweiz. Wer innerhalb seines Vertragsgebiets wohnt und sich online anmeldet, hat die App, die in der Schweiz erlaubt ist. Alles andere ist entweder nicht bewilligt oder nicht verfügbar – und das ist die ganze Bewertung, die das Schweizer Recht zulässt.

Welche Apps dürfen in der Schweiz für Sportwetten genutzt werden?

Sporttip (Swisslos) und Jouez Sport (Loterie Romande). Beide brauchen eine Veranstalter- und eine Spielbewilligung nach BGS, beide werden von der Gespa beaufsichtigt. Ausländische Lizenzen gelten in der Schweiz nicht, und die Gespa führt eine Sperrliste der Domains, die in der Schweiz geblockt werden. Wer eine andere App öffnet, spielt in einem Markt, der hier nicht zugelassen ist.

Welche Voraussetzungen gelten für ein Konto in der App?

Mindestens 18 Jahre, Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Vertragsgebiet der Veranstalterin, kein Eintrag im Spielsperren-Register, ein gültiger Ausweis, der gegen Adressdatenbanken geprüft wird. Vor der ersten Wette werden Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage gesetzt. Bei Swisslos liegt die Oberlimite bei CHF 9’999, für unter 21-Jährige bei CHF 1’000, und eine Erhöhung greift erst nach 72 Stunden.

Wie wirken Verlustlimiten und Spielsperre in der App?

Verlustlimiten werden in den Kontoeinstellungen gesetzt, vor der ersten Einzahlung verpflichtend. Eine Senkung greift sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden, und wer die Limite überschreitet, kann nicht weiter wetten. Eine Spielsperre lässt sich produktbezogen für 1 bis 180 Tage setzen, ohne Aufhebung vor Fristablauf; eine unbefristete Sperre wird im schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos und in Liechtenstein.

Gibt es in der App Live-Wetten und Cash-out?

Ja, bei Sporttip und bei Jouez Sport. Bei Sporttip ist Cash-Out nur online, nur als volles Cash-Out und nur ohne Teilauszahlung verfügbar – der Betrag ist tiefer als der reguläre Gewinn und kann von Swisslos jederzeit geändert werden. Live-Wetten laufen unabhängig davon, ob das Ereignis tatsächlich übertragen wird; Wetten nach dem tatsächlichen Eintreten des Ausgangs zählen mit Quote 1.00, und in spielentscheidenden Situationen kann Swisslos Wetten ebenfalls mit Quote 1.00 werten.

Wie wird die Auszahlung aus der App abgewickelt, und auf welches Konto?

Gewinne bis CHF 1’000 pro Spielbestätigungsquittung gehen automatisch auf das Swisslos-Wallet. Gewinne über CHF 1’000 werden bei bekannter Zahlungsverbindung innert 3 Arbeitstagen auf ein Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto überwiesen, das auf den Namen der Kontoinhaberin lautet. Auszahlungen sind innerhalb von 365 Tagen zweimal gratis, ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 % anfallen; die Überweisung dauert 5 bis 10 Arbeitstage, und nicht geltend gemachte Gewinne verfallen nach 26 Wochen.

Erstellt vom Redaktionsteam „Tenniswettenguide”.

Sportwetten Android 2026 – Bewilligte Apps im Vergleich
Sportwetten Android 2026 – Bewilligte Apps im Vergleich

Welche Sportwetten-Apps für Android in der Schweiz zulässig sind, wie Verlustlimiten und Spielsperre auf dem…